Fensteraustausch

Hier sieht man die Ausgangssituation vor dem Fensteraustausch.
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Die alten Kunststoff-Fenster mit zweifach-Verglasung waren ca. 6cm eingerückt in das 36cm starke Mauerwerk montiert. Diese werden gegen Fenster mit einer Rahmenstärke von 92mm mit Dreifach-Verglasung U-Wert 0,6 getauscht. Das verwendete Profil ist VEKA-Alphaline mit Mitteldichtung um die Luftdichtigkeit zu gewährleisten.

Die Fenster werden ausgebaut. Hier sieht man noch einmal deutlich den alten Einbauort der Fenster.
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Die neuen Fenster werden mit dem Mauerwerk außenbündig neu eingesetzt.
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Die neue luftdichte Ebene ist der alte Außenputz. Der luftdichte Anschluß der Fenster erfolgt mittels einem geeignetem luftdichten Quellband. Der neue Einbauort stellt zusammen mit der später realisierten Rahmenüberdämmung einen wärmebrückenfreien Einbau der Fenster sicher.

Die eingebauten neuen Fenster von innen.
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Der alte Einbauort wurde umlaufend mittels Kunststoffwinkeln abgedeckt. Nun gibt es innen eine größere Fensterbank. Nur 4 Stunden mußten wir die Bewohner je Wohnung belästigen, dann sah das Ergbniss, bis auf kleine Nacharbeiten, so aus!
Alle 3 Fenster -je Wohnung- der hinteren Fassade sind nun gewechselt.

Die neuen Fenster mit Fensterbänken von außen.
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Deutlich sieht man das umlaufende Quellband, das die luftdichte Ebene in diesem Bereich erfüllt.

Der Vergleich: Alt gegen Neu!
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Die gesamte Fassade mit den neuen Fenstern. Im Erdgeschoß wurde aus je einem Fenster einer Wohnung eine Terrassentür. Später soll hier eine Terrasse den Wohnwert der Wohnungen steigern.
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Lüftungskanal installation

Die Belüftung der Wohnungen erfolgt mittels eines Zentralen Lüftungsgerätes im Keller. Gewählt wurde hierfür das Gerät der Firma Paul Typ: "Santos370" . Da im Haus kein freier Kamin/Installationsschacht vorhanden ist und das Haus bewohnbar bleiben soll, müssen die Steigeleitungen außen an der Wand hinter dem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) installiert werden. Die Luftleitungen werden später ca. 30-35cm überdämmt, somit sind die Steigleitungen "thermisch innen" installiert.
Hier sieht man den 23cm tiefen Installationskanal der außen am Mauerwerk montiert wurde.
Kanal1
Sobald das WDVS seitlich dieses Kanals geklebt wurde, werden die Luftleitungen hier aus dem Keller mit dem Zentralen Lüftungsgerät in die Wohnungen geführt.
Hier nochmals eine andere Ansicht des Installationskanals.
Kanal2



WDVS wird geklebt

Um den gewünschten niedrigen Energieverbrauch zu realisieren, werden die Außenwaende mit 220mm dicker Wärmedämmung mit der WLG031 (Waermeleitgruppe) gedämmt. Hier ist die erste Reihe der Daemmung geklebt.
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Hier sieht man deutlich die 4cm breite Ueberdaemmung der Fensterrahmen.
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Wichtig! Immer den Lieferschein oder besser noch die Beschriftung direkt am Material kontrollieren, damit nicht die falsche WLG montiert wird!
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Hier sieht man den Brandschutzriegel nach der zweiten Etage!
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...gleichzeitig wird der Dachüberstand verbreitert

Um die 220mm dicker Wärmedämmung bis unter den Dachueberstand zu kleben muß hier eine Verbreiterung des Daches erfolgen.
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wdvs1

Und so sieht es fertig gedämmt aus. Noch ohne Aussenputz.
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Steigleitung Luft installieren


Hier sind nun die Rohre, je Wohnung eins für Zuluft und eins für Abluft, im Installationsschacht aussen an der Fassade installiert.





Durch die Kernbohrung werden die Rohr in die Wohnungen geführt.



Dieser Kanal wir nur verschlossen und mit 22cm starken Dämmstoffplatten überdämmt. Damit sind die Steigleitungen thermisch innen, also innerhalb der Dämmung, installiert.

Hier verschwinden die Rohr im Keller, wo das zentrale Lüftungsgerät steht.




Im Keller werden die Rohre an die Verteiler für Zu- und Abluft angeschlossen.


Unten rechts steht schon das Lüftungsgerät, das aber noch nicht angeschlossen ist.
Zur Zeit ist es mit einer Dämmstoffplatte abgedeckt (Staubschutz der Anschlüsse), die später die Rohre unterseitig dämmen soll.
Das Kellerfenster wird noch zugemauert, schon alleine, weil oben eine Terrasse entstehen soll, aber auch aus thermischen Gründen.


Der Lüftungskanal wird verschlossen und der Hohlraum mit Dämmung ausgestopft.
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4-8cm Dämmung sind nun schon vor den Rohren. Hiervor kommt, sobald das Gerüst weiter vom Gebäude weg kann, nochmals eine 22cm starke Dämmstoffplatte.

Und nun sieht man nichts mehr von den Leitungen.
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4-8cm Dämmung sind nun schon vor den Rohren. Hiervor kommt, sobald das Gerüst weiter vom Gebäude weg kann, nochmals eine 22cm starke Dämmstoffplatte.



Der Lüftungskanal wird 22cm überdämmt. Die Plattten werden mit 30cm langen Schrauben und den Dachlatten gehalten.
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Vorne soll eine Verblechung an den Dachlatten montiert werden. Dies lockert die Fassade ein wenig auf. Leider stört nun das Gerüst, weil es zu nah am Haus steht.




Außenputz


Die erste Schicht ist auf den Dämmplatten, der Armierungsputz.
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Auch hier kann man deutlich den Kanal für die Steigleitungen sehen.


Der Außenputz ist fertig. Auch die Überdämmung des Lüftungskanals ist nun komplett.
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Nun muß erst das Gerüst weg, damit wir das Regenfallrohr wieder montieren können und die Schachtueberdämmung verkleiden können.
Die fertige Fassade!
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Ganz unten fehlt noch die seitliche Verkleidung am Lüftungskanal.

Thermografie


Hier nun die Bilder der hinteren Fassade mit der Thermokamera!

Deutlich sieht man hier den Unterschied zwischen dem baugleichen ungedämmten Nachbarhaus und unserem Haus.
Leider sind bei uns zwei Fenster gekippt. Daher die Wärme über diesen Fenstern.


Einzig der Brandschutzstreifen, oberhalb des zweiten Geschosses, der mit der WLG035 anstatt wie der Rest der Fassade mit WLG031 ausgeführt wurde, sieht man etwas auf dem Bild.
Der Lüftungskanal war noch unverkleidet, daher sieht man hier die Holzkonstruktion so deutlich.
Der warme Streifen unter dem Dachüberstand kommt von warmer aufsteigender Luft, z.B. aus den gekippten Fenstern. Diese warme Luft staut sich unter dem Dachüberstand und erwärmt dabei den Putz.


Aber auch im Haus geht es weiter!

Luftverteilungsleitungen in der Wohnung


Rechts kommen die Luftleitungen aus dem Steigleitungskanal in die Wohnung.
Die erste Zuluftdüse im Kinderzimmer ist gleich angeschlossen und das Zuluftsystem wird weiter, bis ins Schlafzimmer, geführt.
Das Abluftrohr wird hier vorbeigeführt bis ins Badezimmer, wo das Abluftventil installiert ist.


Hier hatten wir Glück, das die Wohnung ohnehin renoviert werden musste. In den anderen Wohnungen müssen wir uns mehr vorsehen.


Rechts kommen die Luftleitungen aus dem Kinderzimmer. Hier im Bad endet das Abluftrohr.
Die Zuluftleitung geht links weiter ins Schlafzimmer wo eine weiter Zuluftdüse installiert wurde.
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Die Abkastung wir erstellt.





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